Die multimediale Collage Türkischrot basiert auf dem gleichnamigen histo- rischen Roman von Christiane Gibiec (Emons-Verlag, Köln 1998).
Der Stoff wurde von der Autorin und dem Regisseur Olaf Reitz szenisch bearbeitet, ein Heine-Gedicht und zeitgenössische Lieder wurden hinzugefügt.
Im Mittelpunkt steht ein Film, den Christiane Gibiec mit der Tänzerin Helena Pikon und dem Schauspieler Thomas Braus gedreht hat. Er wurde mit Unterstützung der regionalen Kulturförderung für eine theatralische Umsetzung im Wuppertaler Schauspielhaus im Jahr 2001 produziert und für diese Aufführung neu geschnitten. Die Schauspieler Caroline Keufen und Olaf Reitz präsentieren dazu Teile aus dem Buch und kleine Spielszenen. Die Akkordeonistin Ute Völker begleitet die szenische Collage mit eigenen modernen Kompositionen.
Inhalt: Barmen im Jahre 1845. Die boomende Textilindustrie beschert den Unternehmern große Gewinne, die Arbeiter leben im Elend und beschwören die Revolution. Der Fabrikantensohn und Vordenker des Sozialismus Friedrich Engels flieht vor der preußischen Regierung nach England. Eines Nachts wird die Gattin eines reichen Türkischrotfärbers ermordet in einem Färbebottich gefunden wird. Für die Polizei steht der Täter schnell fest: Samuel Kienholz, einer der aufmüpfigen Färber, muss es gewesen sein..
Türkischrot ist eine spannende Kriminalgeschichte, die die Zeit der Frühindustrialisierung in der Bergischen Region lebendig werden lässt und wegen ihrer authentischen historischen Hintergründe vielfach als Schullektüre genutzt wird.
„Türkischrot“
Multimediale szenische Collage mit Film und Musik nach dem gleichnamigen historischen Kriminalroman von Christiane Gibiec
| Bearbeitung | Christiane Gibiec und Olaf Reitz |
| Regie | Olaf Reitz |
| Darsteller | Olaf Reitz, Caroline Keufen |
| Musik | Ute Völker |
| Film - Buch und Regie | Christiane Gibiec |
| Darsteller | Helena Pikon und Thomas Braus |
| Kamera | Justyna Feich |
Eine Koproduktion des Wupper Theaters mit den Wuppertaler Bühnen und der Fachhochschule Dortmund, mit Unterstützung der Regionalen Kulturförderung und des Kulturbüros der Stadt Wuppertal. Eine Aufführung kann über die Autorin gebucht werden, Anfragen über cgibiec@arcor.de